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| 26. April 2011 |
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Für die schnelle und effiziente Verwaltung eines Windows Netzes wurde die Microsoft Management Konsole entwickelt. Umfangreiche Informationen (auch für Entwickler) findet man im
Microsoft Management
Console Center
Die Management Konsole lebt von den Snap-Ins. Standardmäßig sind weder an einem Server, noch an einem Arbeitsplatz alle Snap-Ins für die Managementkonsole verfügbar. Um ein Windows Netz umfassend verwalten zu können, sollte der Administrator Zugang zu allen Snap-Ins haben. Zur Installation der Snap-Ins dient das "AdminPack".
Zur (Fern-) Administration eines Windows Server 2003 basierten Netzwerkes ist das AdminPack für Windows Server 2003 notwendig. Dies beinhaltet alle Snap-Ins für alle Windows Server 2003 Dienste. Dieses AdminPack kann entweder auf Windows XP Maschinen (mit SP1) oder auf Windows Server 2003 installiert werden.
So geht`s:
Hierzu sei auch folgender Artikel empfohlen (KB 304718)
Infos und Download
des AdminPak
Die AdminPack.msi ist auch zur automatisierten Verteilung geeignet.
Hinweis
für Windows 2000 Netze
Die Installation der Windows Server 2003 Snap-Ins macht auch zur Verwaltung von Windows 2000 Netzen Sinn. Die neuen Snap-Ins sind einfach bequemer (Drag & Drop im AD) und ausgereifter.
Allerdings lassen sich die neuen Tools nicht auf Windows 2000 Maschinen, wohl aber auf der Windows XP Maschine des Administrators installieren. Wer das AdminPack auf Windows 2000 installieren muss, verwendet das AdminPack aus I386-Ordner einer aktuellen Windows 2000 Server CD.
Sehr elegant ist die (Fern-) Verwaltung eines Windows Servers über die Remote Desktop Verwaltung. Hierbei wird der Terminal Service benutzt. Vorteile/ Fortschritte gegenüber Windows 2000 sind folgende:
Die notwendigen Dienste (Remoteverwaltung am Server und TS-Client am Arbeitsplatz) sind fest ins Betriebssystem integriert. Es muss nichts installiert werden. Bei Windows 2000 sind die Terminal-Services im Modus Remoteverwaltung vorher zu installieren.
Infos zum Thema Remoteverwaltung per Terminal Server:
Serverfernverwaltung
via Remote Desktop [ T2104 ]
Internet
Explorer als alternativer TS-Client [ T2122 ]
MS-Whitepaper "Remote
Desktop Administration"
Setup
Remote Desktop with Web Connection
Links für Windows 2000
Using Terminal
Services for Remote Administration
Der für die TS-Fernverwaltung notwendige TS-Client ist bei Windows XP standardmäßig installiert und heißt "Remote Desktop Verwaltung". Man findet ihn unter
Start-Programme-Zubehör-Kommunikation-Remotedesktopverwaltung
Wer dieses TS-Client auch unter Windows 2000 nutzen möchte, muss ihn separat installieren. Wie das geht steht hier:
TS Client von XP auch für Windows 2000 [ T2040 ]
Gegenüber Windows 2000 ist der Serverassistent wesentlich leistungsfähiger geworden. Insbesondere Anfänger im Bereich der Administration werden gerne damit arbeiten. Man kann hier "assistentengeführt" die wichtigsten Dienste (allerdings nicht alle!) installieren und erhält einen Überblick über bereits aktivierte Funktionen.
Den Serverassistenten findet man an folgenden Stellen
Start
- Programme - Verwaltung - Serververwaltung oder
Systemsteuerung - Verwaltung - Serververwaltung
Abb. 1: Serverassistent von Windows Server 2003
Auch eine HTML-Schnittstelle für die Serververwaltung bietet der Windows Server 2003. Wie man diese installiert ist in folgendem Artikel beschrieben:
Fernverwaltung von Windows via HTML [ T2106 ]
Was ist eigentlich ein Headless Server? Nun stellen Sie sich vor, Sie wären Serverhersteller (oder auch Administrator) und denken über Einsparmöglichkeiten nach. Windows 2003 Server werden meist über den integrierten TS-Dienst fernverwaltet. Wenn das so ist, kann man sich eigentlich einen lokalen Monitor bzw. die teure Videoumschaltanlage sparen. Dann betreiben wir also einen Server ohne Monitor. Wenn aber kein Monitor angeschlossen wird, wozu dann eine Grafikkarte einbauen - also raus damit, schon wieder gespart (nicht nur Geld, sondern auch Platz und Energie). Wenn der Kunde eh nur Fernverwaltung macht, müssen wir auch keine Maus und keine Tastatur mehr liefern - und auch keine Anschlussmöglichkeit dafür...
Vielleicht noch etwas Zukunftsmusik - aber vielleicht sind Server in einiger Zeit nur noch kleine "Black Boxes", die irgendwo in der Ecke stehen - und Fernverwaltung ist dann einfach die einzige Möglichkeit, die Dinger zu verwalten (man denke an Router oder Switche; hier war das noch nie anders). Headless Systems findet man bereits heute in Form sog. Server Appliances (Embedded Systems)
Alle bisher beschriebenen Verfahren zur Fernverwaltung (MMC, Terminal Server, HTML) sind Dienstleistungen des Betriebssystems. All diese Schnittstellen stehen nicht mehr zur Verfügung wenn Windows selbst nicht mehr läuft. Wenn beispielsweise Bootprobleme vorliegen, kann das System nicht mehr fernverwaltet werden. Aber auch Zugriffe auf das BIOS des Rechners sind über die Schnittstellen des Betriebssystems nicht mehr möglich. Wer auch diese Dinge per Fernverwaltung erledigen möchte ist auf zusätzliche Hardware angewiesen. Infos hierzu gibt's auf unserer Hardwareseite.
Hier einige Links auf Tools, die die Administration erleichtern oder unterstützen.
Advanced
Remote Info [ T2090 ]
BGInfo - Rechnername
und IP-Adresse als Bildschirmhintergrund [ T2062 ]
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(C) DATA 5 Ingenieurbüro für Datentechnik GmbH |
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