|
|
|
|
|
|||
Verwandte Seiten |
|
||||
| 20. März 2006 |
|
Vor einer Windows Installation ist es zweckmäßig zunächst die Hardware (und bei Updateinstallationen auch die Software) auf Kompatibilität zu prüfen.
Zunächst gibt es einmal formale Mindestanforderungen an die Hardware. Diese kann man hier nachlesen:
Windows
2000 System Requirements
Windows
Server 2003 System Requirements
Ein weitere wichtige Informationsquelle ist die Windows Hardware Compatibility List. Hier werden alle von Microsoft getesteten Systeme aufgelistet.
Wer seine Maschine selbst überprüfen möchte, kann dies mit Hilfe des Windows Installationsprogrammes tun.
Dieser Befehl prüft die Hardware (und ggf. Software) und gibt Warnungen aus.
Vor einer Installation muss geklärt werden, welche Edition und welche Lizenzvariante des Betriebssystems eingesetzt werden soll. Im professionellen Umfeld werden in der Regel sog. Volume License Editions (Volumenlizenzverträge) verwendet. Kunden, die Volumenlizenzverträge abgeschlossen haben, erhalten eine individuelle Volumenlizenznummer (Volume License ID) und andere CDs! Diese VL-CDs benötigen in der Regel keine Aktivierung!
Themenseite
Allgemeines - Editionen
Informationen
zur Lizenzierung
Die Installation selbst sollte von einem aktuellen Datenträger erfolgen. Diese sollte im Idealfalle das aktuelle Service Pack und ggf. zusätzliche Treiber beinhalten. Über das so genannte Slipstreaming Verfahren kann man einen aktuellen Distribution Point mit integriertem Service Pack erstellen.
des sog. "Slipstreaming" in den Datenträger zu integrieren. Dieses Verfahren wird in folgendem Artikel beschrieben:
Windows 2000 SP4 - Erzeugen eines integrierten Distribution Point [ T2109
]
Wie man zusätzliche Treiber in eine Installation integrieren kann beschreibt folgender Artikel:
Hinzufügen
von OEM-Plug & Play-Treibern zu Windows 2000
In manchen Situationen ist das Windows Setup Programm nicht in der Lage die bestehenden Partitionen zu löschen. Dieses Problem tritt insbesondere besonders bei automatisierten Installationen auf. Zur Sicherheit sollte man daher vorhandene Partitionen bereits vor der Installation löschen.
Löschen von
Partitionen [ T2080 ]
Falscher
Laufwerksbuchstaben nach Installation (Repartition Problem) [ T2078 ]
Probleme mit Ghost
Bootpartitionen [ T2079 ]
Eine manuelle Installation startet man einfach durch Booten von der Windows CD. Das Setup läuft dann automatisch an. Die Installation erfolgt dann interaktiv. Wer einen Diskettensatz zum Starten der Installation benötigt, findet diesen auf der Windows 2000 CD unter "BootDisk". Hier kann man die vier "Setup-Boot-Disketten" erzeugen.
Für Windows XP stellt Microsoft über das Web Setup-Boot-Disketten bereit. Für Windows Server 2003 und zukünftige Betriebssysteme werden keine Setup-Boot-Disketten angeboten (siehe folgender Artikel).
Startdisketten
für Windows XP (KB310994)
Zum Thema »Automatische Installation« sei zunächst auf eine Webseite von Microsoft verwiesen:
Microsoft
Desktop Deployment Center
Die wichtigsten Methoden zur automatischen Installation von Windows Maschinen sind:
Booten von CD - Antwortdatei "winnt.sif" im Diskettenlaufwerk A:
Die umfangreichste Informationssammlung zur Automatische Installation ist das Deployment Kit. Dieses ist sowohl als Buch als auch online verfügbar.
Deployment
Kit Windows Server 2003
Choosing
an automated installation Method
Diese Infos gibt's in Buchform auch in deutsch
Planen
des Server-Einsatzes für Windows Server 2003 - die technische Referenz
Auch das so genannte Multi User Interface (MUI) kann man automatisch
installieren. Wie dies geht steht hier:
How
to perform unattended installations of MUI
Einen äußerst interessanten Vorschlag für ein Unattended Setup und
einiges an Hintergrundinformation liefert Norbert Heisig:
Unattended
Setup
Bei allen genannten Verfahren zu automatisierten Installation spielen Antwortdateien eine große Rolle. Diese können mit dem Setup-Manager oder einem gewöhnlichen Editor selbst angefertigt werden.
In jedem Falle sollte man sich die "Deployment-Tools" näher anschauen. Dort findet man ausführliche Dokumentationen über die Installationsverfahren, die Syntax der Antwortdateien, und auch den Setup-Manager. Die Deployment-Tools werden mit jedem ServicePack aktualisiert. Man sollte also darauf achten, dass man die jeweils aktuellste Variante verwendet.
Wer einfach ohne viel Aufwand eine funktionierende Antwortdatei sucht, sollte folgenden Artikel lesen:
Universelle
Antwortdatei für Windows 2000/XP/2003 [ T2114 ]
Servicediskette für Windows Installationen (SDWI) Version 1.20 - Ein MODBOOT-Modul [ T2183 ]
Dies ist die einfachste Variante einer automatischen Installation. Man legt einfach eine Diskette mit der Datei "WINNT.sif" ins Laufwerk A: und bootet dann von einer Original Windows CD. Kurz nach Start des Setup-Programmes wird die Datei WINNT.sif eingelesen und kann dann gleich wieder entfernt werden.
Perform
an Unattended Installation from CD-ROM (KB 216258)
Weitere Infos zum Unattended Setup gibt's hier:
Designing
Unattended Installations
Automatische Windows Installation direkt von der CD [ T2204 ]
Universelle
Antwortdatei - Umgang mit OEM-Treibern [ T2114 ]
Sysprep ist das richtige Tool, wenn Windows mit Hilfe von Drittprodukten, wie zum Beispiel Norton Ghost, geclont und verteilt werden soll. Ohne den Einsatz von Sysprep ist ein Cloning von Windows Systemen nicht erlaubt, da dies zu schweren Netzwerkstörungen führen kann.
Von
installierten Windows Versionen sollten keine Festplattenabbilder
erstellt werden (KB 162001)
Die meisten SysPrep-Dokumentationen beziehen sich auf die Verteilung von Clients. Aber auch Server können via Sysprep installiert werden. Allerdings sollte man sich hier auf eine Standardinstallation (d.h. Server ohne zusätzliche Komponenten) beschränken. Domänencontroller oder ähnliches sollte man nicht mit Sysprep behandeln. Weitere Serverdienste können ggf. nach einer Sysprepinstallation automatisiert installiert werden.
Folgender Link verweist auf eine große Anzahl von deutschsprachigen Artikeln zum Thema Sysprep:
Tipps
und Tricks zum Systemvorbereitungsprogramm (Sysprep)
Designing
Image-based Installation with Sysprep
How
to Iditify an Installation Created with Sysprep Tool ( Kb 216680)
Using
Disk-Image Copying in Microsoft Windows Deployment
Der Microsoft RIS-Server verwendet das von Intel entwickelte Preboot Execution Environment (PXE) Protokoll. Wenn ein Client oder auch Server über ein PXE-fähige Netzwerkkarte bootet, suche die Netzwerkkarte eine PXE-Server. Der MS-RIS-Server meldet sich dann und liefert alle zur Installation notwendigen Daten.
Produktivität
pur!
Per RIS Server erfolgen Installationen per Knopfdruck ohne jegliche manuelle Eingriffe. Diese Art der Installation ist so einfach, dass dies jeder Anwender selbst machen kann (falls dies erwünscht ist). Administrative Rechte sind hierzu, je nach Konfiguration, nicht notwendig!
Eine sehr interessante Seite zu RIS findet man hier:
Labmice.net:
Windows 2000 Remote Installation Services
Designing
RIS-Installations
How
To: Use Remote Installation Service to Install Windows Server 2003 on
Remote Computers ( KB325862 )
RIS-Installationsabbruch:
SetupSourcePath kontrollieren [ T2120 ]
Riprep-Hotfix
für Windows XP Images [ T2047 ]
PXE-Kommunikation
zwischen PXE-Client, DHCP und RIS-Server (KB 244036)
Replicate
RIS-Images via DFS (KB 273594)
Installieren
eines Windows 2000 Server- oder Windows Server 2003-Abbilds auf einem
Windows Server 2003-RIS-Server (KB299441)
Requirements
for Imaging Clients with Riprep
Hinweise
zum Backup / Recovery eines RIS-Servers (KB 304636)
Recoveryconsole
via RIS-Server (KB 316558)
VBS
zum Ermitteln der GUID-Nummer eines Rechners [ T2009 ]
Rights
Needed for Remote Installation Server to Create Machine Accounts (KB
224294)
Riprep Images sind nicht in der Lage, den HAL-Treiber dynamisch auszutauschen. D.h. der Master-PC, an dem das Riprep Image angefertigt wurde, benötigt den selben HAL-Treiber wie die Zielmaschinen, an denen das Image installiert werden soll. Seit Windows Server 2003 gibt es aber einen HAL-Filter. Dies bedeutet, dass der Client Installation Wizard nur noch die Images anbietet, die dieselbe HAL aufweisen wie die Zielmaschine, auf die gerade installiert werden soll. Zur Kennzeichnung des Images haben die Antwortdateien der Riprep-Images einen entsprechenden Eintrag "HalName=..." im Bereich [OSChooser].
Wie man bei einem laufenden Windows Rechner den Namen des HAL ermittelt beschreibt folgender Artikel:
Determining
RIS Client HAL Types
In der Praxis gibt es immer wieder Probleme, wenn neue Netzwerkkarten (PXE-Karten) vom Betriebssystem nicht unterstützt werden. Leider ist das Attribut "PXE" noch lange keine Garantie, dass die Installation funktioniert. Kurz nach Start des Installationsprozesses (noch im Textmode) lädt Windows eigene Treiber. Wenn diese dann nicht gefunden bricht der Installationsprozess ab. Im folgenden einige Links zu Artikeln, die sich mit diesem Problemkreis beschäftigen:
Hinzufügen
von Netzwerkkarten zu RIS-Installationen (KB 246184)
How
to add Third Party OEM Network Adpater to an RIS-Installation (KB 315279)
Hinzufügen
von OEM-Plug&Play-Treibern zu Windows 2000 (KB 254078)
Hotfixe
für Windows 2000 und XP(SP1) - KB315074
Intel:
Cannot load PRO/100 or PRO/1000 Networkadpaters using RIS-Installation
RIS-Installation
von WinXP-Clients mit Sonderfall Intel PRO/100VE oder Intel PRO/1000
Diary
Products- Adding Drivers to RIS Images
MyITForum:
How to add drivers to RIS Images
JSI-FAQ
- RIS Installation Error
RIS (PXE) und DHCP haben viel gemeinsam. Insbesondere die Tatsache, dass die Initialisierung der Kommunikation über Broadcast erfolgen und somit normalerweise am Router enden. Will man DHCP / PXE Router überwinden benötigt man am Router einen so genannten DHCP Relay Agent, oder oft auch DHCP-Helper genannt.
Nach diese Agents korrekt installiert und konfiguriert sind, erhalten DHCP-Clients normalerweise problemlos IP-Adressen von entfernten DHCP-Servern. Nicht ganz so problemlos ist aber ein Installieren von PXE-Clients über einen Router hinweg. Zwei wichtige Artikel zu diesem Thema:
Nach Erfahrungen des Autors tritt dieses Problem schon dann auf, wenn der RIS-Server eine unbenutzte zweite Netzwerkkarte hat. Deshalb unbedingt unbenutzte Netzkarten im RIS deaktivieren oder ausbauen!
Ein weiteres Problem, das dieselben Auswirkungen hat basiert auf einem
Bug:
Your
RIS client may not be able to obtain an IP address during the PXE
restart on Windows Server 2003 and Windows 2000 (KB 300034)
Dieses Problem wurde durch das SP1 von Windows Server 2003 gelöst.
Nach Erfahrungen des Autors gelingt eine RIS-Installation, auch für Clients in fremden Netzen unter folgenden Umständen:
How
to boot the Windows Preinstall Environment (WinPE) from RIS (KB 304992)
Wenn sich auf einem RIS-Server zu viele Images befinden, kann es passieren, dass diese vom Client Installation Wizard nicht mehr dargestellt werden können. Die Anzahl der darstellbaren Images ist auf 16 bzw. 26 begrenzt. Am einfachsten umgeht man das Problem indem man verschiedene Installationsuser definiert, und denen jeweils nur Zugriffsrechte auf einen Teil der Images einräumt.
Wenn mehrere RIS-Server in Betrieb sind besteht oft die Anforderung, dass die RIS-Images verteilt werden sollen. Ein Artikel von MS hierzu findet man hier:
Replizieren
von RIS-Abbildern mit DFS und NTFRS(KB 273594)
Hinweise zum DFS / FRS finden Sie auf unsere
Themenseite
DFS. Einfacher ist das Problem ggf. durch Einsatz von Robocopy zu
lösen (
Ressource
Kit Tools)
Inside Update.exe - The Package Installer for Windows
Einfacher geht dies allerdings über den Software Update Server:
Themenseite
SUS
ADS ist eine komplette Umgebung zur Installation von Windows Servern per Imaging. Sowohl das Erzeugen der Images als auch die Installation der Server per Multicasting ist Bestandteil dieser Lösung:
ADS-Homepage
Online
Dokumentation zu ADS
ADS
Technical Overview
ADS
versus RIS
Kein Teil dieser Informationen darf ohne schriftliche Genehmigung reproduziert, vervielfältigt, veröffentlicht oder in Lehrveranstaltungen verwendet werden. Die Nutzung ist ausschließlich zum persönlichen Gebrauch des Lesers gedacht. Sie können aber gerne einen Link auf diese Seite setzen (Links sollten ein neues Fenster öffnen). Es wird darauf hingewiesen, dass Markenzeichen, Namen, Produkte und Bezeichnungen auch ohne ausdrückliche Nennung oder Kennzeichnung durch Rechte Dritter geschützt sind! Es obliegt dem Anwender die Informationen und Programme selbst zu prüfen und gegebenenfalls zu entscheiden, ob diese für seine beabsichtigten Zwecke tauglich sind. Die Informationen auf unserer Webpräsenz werden ohne Anspruch auf Korrektheit oder Vollständigkeit veröffentlicht. Auf unsere ausführliche Rechtshinweise wird ausdrücklich verwiesen.
|
(C) DATA 5 Ingenieurbüro für Datentechnik GmbH |
|
(C) DATA 5 Ingenieurbüro für Datentechnik GmbH |