Themen - Windows Server (2000/2003)

Befreiungslink - öffnet die DATA 5 Seite in neuem Fenster

Aktuell


 

 Installation

 

Themen

  Gesamtübersicht

  Windows

  Netzwerktechnik

  Exchange & Messaging

  Sicherheit (ISA...)
  PC & Büro (Office...)
  Hardware

 Home---AC.net---Home

 

Verwandte Seiten

 Lerneinheit Installation

 Inhalt

 Info

Vorbereitung

 Hardwareprüfung
 Aktuelle Datenträger und Treiber bereitstellen
 Löschen bestehender Partitionen

Installation

 Manuelle Installation / Setup Boot Disketten
 Automatische Installationsverfahren
 Antwortdateien - Schlüssel zur automatisierten Installation
 Unattended Setup via CD-Boot (Winnt.sif)
 Cloning mit Sysprep
 Remote Installation Server (RIS)
    Hardware Abstaction Layer (HAL)
    Netzkartenprobleme beim RIS
    RIS in gerouteten Netzen
    Tools zur Erweiterung der RIS
    Weitere Infos und Links zum Thema RIS
    MediaCenter Edition und RIS
 Automated Deployment Services

 Rechtshinweise

Info

Diese Themenseite liefert Informationen und Links rund um das Thema Installation. Hierbei steht die automatisierte Installation im Vordergrund.

Abb.1: Intelligentes Cloning über einen RIS-Server

 
20. März 2006

Sprung zum Seitenanfang

Vorbereitung

Hardwareprüfung

Vor einer Windows Installation ist es zweckmäßig zunächst die Hardware (und bei Updateinstallationen auch die Software) auf Kompatibilität zu prüfen.

Zunächst gibt es einmal formale Mindestanforderungen an die Hardware. Diese kann man hier nachlesen:

 Windows 2000 System Requirements
 Windows Server 2003 System Requirements

Ein weitere wichtige Informationsquelle ist die Windows Hardware Compatibility List. Hier werden alle von Microsoft getesteten Systeme aufgelistet.

Wer seine Maschine selbst überprüfen möchte, kann dies mit Hilfe des Windows Installationsprogrammes tun.

Dieser Befehl prüft die Hardware (und ggf. Software) und gibt Warnungen aus.

Sprung zum Seitenanfang

Aktuelle Datenträger und Treiber bereitstellen

Vor einer Installation muss geklärt werden, welche Edition und welche Lizenzvariante des Betriebssystems eingesetzt werden soll. Im professionellen Umfeld werden in der Regel sog. Volume License Editions (Volumenlizenzverträge) verwendet. Kunden, die Volumenlizenzverträge abgeschlossen haben, erhalten eine individuelle Volumenlizenznummer (Volume License ID) und andere CDs! Diese VL-CDs benötigen in der Regel keine Aktivierung!

 Themenseite Allgemeines - Editionen
 Informationen zur Lizenzierung

Die Installation selbst sollte von einem aktuellen Datenträger erfolgen. Diese sollte im Idealfalle das aktuelle Service Pack und ggf. zusätzliche Treiber beinhalten. Über das so genannte Slipstreaming Verfahren kann man einen aktuellen Distribution Point mit integriertem Service Pack erstellen.

des sog. "Slipstreaming" in den Datenträger zu integrieren. Dieses Verfahren wird in folgendem Artikel beschrieben:

 Windows 2000 SP4 - Erzeugen eines integrierten Distribution Point [ T2109 ]

Wie man zusätzliche Treiber in eine Installation integrieren kann beschreibt folgender Artikel:

 Hinzufügen von OEM-Plug & Play-Treibern zu Windows 2000 

Sprung zum Seitenanfang

Löschen bestehender Partitionen

In manchen Situationen ist das Windows Setup Programm nicht in der Lage die bestehenden Partitionen zu löschen. Dieses Problem tritt insbesondere besonders bei automatisierten Installationen auf. Zur Sicherheit sollte man daher vorhandene Partitionen bereits vor der Installation löschen.

 Löschen von Partitionen [ T2080 ]
 Falscher Laufwerksbuchstaben nach Installation (Repartition Problem) [ T2078 ]
 Probleme mit Ghost Bootpartitionen [ T2079 ]

Sprung zum Seitenanfang

Installation

Manuelle Installation

Eine manuelle Installation startet man einfach durch Booten von der Windows CD. Das Setup läuft dann automatisch an. Die Installation erfolgt dann interaktiv. Wer einen Diskettensatz zum Starten der Installation benötigt, findet diesen auf der Windows 2000 CD unter "BootDisk". Hier kann man die vier "Setup-Boot-Disketten" erzeugen.

Für Windows XP stellt Microsoft über das Web Setup-Boot-Disketten bereit. Für Windows Server 2003 und zukünftige Betriebssysteme werden keine Setup-Boot-Disketten angeboten (siehe folgender Artikel).

 Startdisketten für Windows XP (KB310994)

Sprung zum Seitenanfang

Automatische Installationsverfahren

Zum Thema »Automatische Installation« sei zunächst auf eine Webseite von Microsoft verwiesen:

 Microsoft Desktop Deployment Center

 

Die wichtigsten Methoden zur automatischen Installation von Windows Maschinen sind:

  1. Booten von CD - Antwortdatei "winnt.sif" im Diskettenlaufwerk A:

  2. Booten von DOS-Diskette (ggf. mit Antwortdatei) - Zugriff auf CD-Laufwerk oder Netzwerklaufwerk (sog. Distribution Point)
  3. Booten über PXE-Netzwerkkarte - Zugriff auf einen PXE-Installationsserver (z.B. den Windows eigenen RIS)
  4. Durchführen eines Cloning über Sysprep oder Riprep

Die umfangreichste Informationssammlung zur Automatische Installation ist das Deployment Kit. Dieses ist sowohl als Buch als auch online verfügbar.

 Deployment Kit Windows Server 2003
 Choosing an automated installation Method

Diese Infos gibt's in Buchform auch in deutsch
 Planen des Server-Einsatzes für Windows Server 2003 - die technische Referenz

Auch das so genannte Multi User Interface (MUI) kann man automatisch installieren. Wie dies geht steht hier:
 How to perform unattended installations of MUI

Einen äußerst interessanten Vorschlag für ein Unattended Setup und einiges an Hintergrundinformation liefert Norbert Heisig:
 Unattended Setup

Sprung zum Seitenanfang

Antwortdateien - Schlüssel zur automatisierten Installation

Bei allen genannten Verfahren zu automatisierten Installation spielen Antwortdateien eine große Rolle. Diese können mit dem Setup-Manager oder einem gewöhnlichen Editor selbst angefertigt werden.

In jedem Falle sollte man sich die "Deployment-Tools" näher anschauen. Dort findet man ausführliche Dokumentationen über die Installationsverfahren, die Syntax der Antwortdateien, und auch den Setup-Manager. Die Deployment-Tools werden mit jedem ServicePack aktualisiert. Man sollte also darauf achten, dass man die jeweils aktuellste Variante verwendet.

Wer einfach ohne viel Aufwand eine funktionierende Antwortdatei sucht, sollte folgenden Artikel lesen:

 Universelle Antwortdatei für Windows 2000/XP/2003 [ T2114 ]
 Servicediskette für Windows Installationen (SDWI) Version 1.20 - Ein MODBOOT-Modul [ T2183 ]

Sprung zum Seitenanfang

Automatische Installation via CD-Boot (WINNT.sif)

Dies ist die einfachste Variante einer automatischen Installation. Man legt einfach eine Diskette mit der Datei "WINNT.sif" ins Laufwerk A: und bootet dann von einer Original Windows CD. Kurz nach Start des Setup-Programmes wird die Datei WINNT.sif eingelesen und kann dann gleich wieder entfernt werden.

 Perform an Unattended Installation from CD-ROM (KB 216258)

Weitere Infos zum Unattended Setup gibt's hier:
 Designing Unattended Installations
 Automatische Windows Installation direkt von der CD [ T2204 ]
 Universelle Antwortdatei - Umgang mit OEM-Treibern [ T2114 ]

Sprung zum Seitenanfang

Cloning mit Sysprep

Sysprep ist das richtige Tool, wenn Windows mit Hilfe von Drittprodukten, wie zum Beispiel Norton Ghost, geclont und verteilt werden soll. Ohne den Einsatz von Sysprep ist ein Cloning von Windows Systemen nicht erlaubt, da dies zu schweren Netzwerkstörungen führen kann.

 Von installierten Windows Versionen sollten keine Festplattenabbilder erstellt werden (KB 162001)

Die meisten SysPrep-Dokumentationen beziehen sich auf die Verteilung von Clients. Aber auch Server können via Sysprep installiert werden. Allerdings sollte man sich hier auf eine Standardinstallation (d.h. Server ohne zusätzliche Komponenten) beschränken. Domänencontroller oder ähnliches sollte man nicht mit Sysprep behandeln. Weitere Serverdienste können ggf. nach einer Sysprepinstallation automatisiert installiert werden.

Folgender Link verweist auf eine große Anzahl von deutschsprachigen Artikeln zum Thema Sysprep:

 Tipps und Tricks zum Systemvorbereitungsprogramm (Sysprep)

 Designing Image-based Installation with Sysprep 
 How to Iditify an Installation Created with Sysprep Tool ( Kb 216680)
 Using Disk-Image Copying in Microsoft Windows Deployment

Sprung zum Seitenanfang

 Installation per Remote Installation Services (RIS)

Der Microsoft RIS-Server verwendet das von Intel entwickelte Preboot Execution Environment (PXE) Protokoll. Wenn ein Client oder auch Server über ein PXE-fähige Netzwerkkarte bootet, suche die Netzwerkkarte eine PXE-Server. Der MS-RIS-Server meldet sich dann und liefert alle zur Installation notwendigen Daten.

Produktivität pur!

Per RIS Server erfolgen Installationen per Knopfdruck ohne jegliche manuelle Eingriffe. Diese Art der Installation ist so einfach, dass dies jeder Anwender selbst machen kann (falls dies erwünscht ist). Administrative Rechte sind hierzu, je nach Konfiguration,  nicht notwendig!

Eine sehr interessante Seite zu RIS findet man hier:

 Labmice.net: Windows 2000 Remote Installation Services

 Designing RIS-Installations
 How To: Use Remote Installation Service to Install Windows Server 2003 on Remote Computers ( KB325862 ) 
 RIS-Installationsabbruch: SetupSourcePath kontrollieren [ T2120 ]
 Riprep-Hotfix für Windows XP Images [ T2047 ]
 PXE-Kommunikation zwischen PXE-Client, DHCP und RIS-Server (KB 244036)
 Replicate RIS-Images via DFS (KB 273594)
 Installieren eines Windows 2000 Server- oder Windows Server 2003-Abbilds auf einem Windows Server 2003-RIS-Server (KB299441)
 Requirements for Imaging Clients with Riprep
 Hinweise zum Backup / Recovery eines RIS-Servers (KB 304636)
 Recoveryconsole via RIS-Server (KB 316558)

 VBS zum Ermitteln der GUID-Nummer eines Rechners [ T2009 ]

 Rights Needed for Remote Installation Server to Create Machine Accounts (KB 224294)

Sprung zum Seitenanfang

Riprep-Images

 Installieren eines Windows 2000 oder Windows Server 2003-Abbilds auf einem Windows Server 2003 RIS-Server (KB 299441)

Hardware Abstraction Layer

Riprep Images sind nicht in der Lage, den HAL-Treiber dynamisch auszutauschen. D.h. der Master-PC, an dem das Riprep Image angefertigt wurde, benötigt den selben HAL-Treiber wie die Zielmaschinen, an denen das Image installiert werden soll. Seit Windows Server 2003 gibt es aber einen HAL-Filter. Dies bedeutet, dass der Client Installation Wizard nur noch die Images anbietet, die dieselbe HAL aufweisen wie die Zielmaschine, auf die gerade installiert werden soll. Zur Kennzeichnung des Images haben die Antwortdateien der Riprep-Images einen entsprechenden Eintrag "HalName=..." im Bereich [OSChooser].

Wie man bei einem laufenden Windows Rechner den Namen des HAL ermittelt beschreibt folgender Artikel:

 Determining RIS Client HAL Types

Sprung zum Seitenanfang

Netzkartenprobleme beim RIS

In der Praxis gibt es immer wieder Probleme, wenn neue Netzwerkkarten (PXE-Karten) vom Betriebssystem nicht unterstützt werden. Leider ist das Attribut "PXE" noch lange keine Garantie, dass die Installation funktioniert. Kurz nach Start des Installationsprozesses (noch im Textmode) lädt Windows eigene Treiber. Wenn diese dann nicht gefunden bricht der Installationsprozess ab. Im folgenden einige Links zu Artikeln, die sich mit diesem Problemkreis beschäftigen:

 Hinzufügen von Netzwerkkarten zu RIS-Installationen (KB 246184)
 How to add Third Party OEM Network Adpater to an RIS-Installation (KB 315279)
 Hinzufügen von OEM-Plug&Play-Treibern zu Windows 2000 (KB 254078)
 Hotfixe für Windows 2000 und XP(SP1)  - KB315074
 Intel: Cannot load PRO/100 or PRO/1000 Networkadpaters using RIS-Installation
 RIS-Installation von WinXP-Clients mit Sonderfall Intel PRO/100VE oder Intel PRO/1000

 Diary Products- Adding Drivers to RIS Images
 MyITForum: How to add drivers to RIS Images

 JSI-FAQ - RIS Installation Error

Sprung zum Seitenanfang

RIS in gerouteten Netzen

RIS (PXE) und DHCP haben viel gemeinsam. Insbesondere die Tatsache, dass die Initialisierung der Kommunikation über Broadcast erfolgen und somit normalerweise am Router enden. Will man DHCP / PXE Router überwinden benötigt man am Router einen so genannten DHCP Relay Agent, oder oft auch DHCP-Helper genannt.

Nach diese Agents korrekt installiert und konfiguriert sind, erhalten DHCP-Clients normalerweise problemlos IP-Adressen von entfernten DHCP-Servern. Nicht ganz so problemlos ist aber ein Installieren von PXE-Clients über einen Router hinweg. Zwei wichtige Artikel zu diesem Thema:

 A multi-homed RIS server may not answer all clients, and you may receive an error message on PXE clients that are running Windows Server 2003 or Windows 2000 (KB 891372)

Nach Erfahrungen des Autors tritt dieses Problem schon dann auf, wenn der RIS-Server eine unbenutzte zweite Netzwerkkarte hat. Deshalb unbedingt unbenutzte Netzkarten im RIS deaktivieren oder ausbauen!

Ein weiteres Problem, das dieselben Auswirkungen hat basiert auf einem Bug:
 Your RIS client may not be able to obtain an IP address during the PXE restart on Windows Server 2003 and Windows 2000 (KB 300034)

Dieses Problem wurde durch das SP1 von Windows Server 2003 gelöst.

Nach Erfahrungen des Autors gelingt eine RIS-Installation, auch für Clients in fremden Netzen unter folgenden Umständen:

  1. DHCP-Relay-Agenten müssen korrekt konfiguriert sein (»normal einrichten«)
  2. DHCP-Server und RIS-Server auf derselben Maschine (nicht zwingend, aber so erfolgreich getestet)
  3. Windows Server SP1 muss am RIS / DHCP installiert sein
  4. Zweite Netzwerkkarte am RIS /DHCP ausbauen bzw. deaktivieren
Sprung zum Seitenanfang

Tools zur Erweiterung des RIS

 EmBoot RIS Menu Editor

 How to boot the Windows Preinstall Environment (WinPE) from RIS (KB 304992)

Sprung zum Seitenanfang

Weitere Infos und Links zum Thema RIS

Wenn sich auf einem RIS-Server zu viele Images befinden, kann es passieren, dass diese vom Client Installation Wizard nicht mehr dargestellt werden können. Die Anzahl der darstellbaren Images ist auf 16 bzw. 26 begrenzt. Am einfachsten umgeht man das Problem indem man verschiedene Installationsuser definiert, und denen jeweils nur Zugriffsrechte auf einen Teil der Images einräumt.

 Error message when a Windows 2000-based computer or a Windows Server 2003-based computer that is running Remote Installation Services cannot display all its operating system images (KB832213)

Wenn mehrere RIS-Server in Betrieb sind besteht oft die Anforderung, dass die RIS-Images verteilt werden sollen. Ein Artikel von MS hierzu findet man hier:

 Replizieren von RIS-Abbildern mit DFS und NTFRS(KB 273594)

Hinweise zum DFS / FRS finden Sie auf unsere  Themenseite DFS. Einfacher ist das Problem ggf. durch Einsatz von Robocopy zu lösen ( Ressource Kit Tools)

Sprung zum Seitenanfang

MediaCenter Edition 2005 und RIS

 

 

Sprung zum Seitenanfang

Installation von Updates, Hotfixe  und Service Packes

  Inside Update.exe - The Package Installer for Windows

Einfacher geht dies allerdings über den Software Update Server:
 Themenseite SUS

Automated Deployment Services (ADS)

ADS ist eine komplette Umgebung zur Installation von Windows Servern per Imaging. Sowohl das Erzeugen der Images als auch die Installation der Server per Multicasting ist Bestandteil dieser Lösung:

 ADS-Homepage
 Online Dokumentation zu ADS
 ADS Technical Overview
 ADS versus RIS

Sprung zum Seitenanfang

 Rechtshinweise

Kein Teil dieser Informationen darf ohne schriftliche Genehmigung reproduziert, vervielfältigt, veröffentlicht oder in Lehrveranstaltungen verwendet werden. Die Nutzung ist ausschließlich zum persönlichen Gebrauch des Lesers gedacht. Sie können aber gerne einen Link auf diese Seite setzen (Links sollten ein neues Fenster öffnen). Es wird darauf hingewiesen, dass Markenzeichen, Namen, Produkte und Bezeichnungen auch ohne ausdrückliche Nennung oder Kennzeichnung durch Rechte Dritter geschützt sind! Es obliegt dem Anwender die Informationen und Programme selbst zu prüfen und gegebenenfalls zu entscheiden, ob diese für seine beabsichtigten Zwecke tauglich sind. Die Informationen auf unserer Webpräsenz werden ohne Anspruch auf Korrektheit oder Vollständigkeit veröffentlicht. Auf unsere ausführliche Rechtshinweise wird ausdrücklich verwiesen.

(C) DATA 5 Ingenieurbüro für Datentechnik GmbH

 http://www.DATA5.de

Sprung zum Seitenanfang

(C) DATA 5 Ingenieurbüro für Datentechnik GmbH

http://www.data5.de