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| 2. April 2006 |
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Seit Einführung von Windows 2000 gehört die Installationsmaschine zum Standardumfang des Windows-Betriebssystems. Auf älteren Windows Versionen kann der Installer nachinstalliert werden.
Hier einige Links zur Einarbeitung in das Thema:
Übersicht
über Windows Installer Technologie (KB 310598)
White
Paper von Microsoft: Windows Installer Service Overview (KB 810738)
Befehlzeilenoptionen
von MSIEXEC.exe (KB 314881)
Windows
Installer 3.0 Fatures, Infos, download (KB 884016)
Buchtipp
MS-Press liefert ein dt. Buch zum Windows Installer:
Wise stellt ein E-Book mit dem Titel "Windows Installer Technology for System Administrators" kostenfrei zur Verfügung. Das Buch ist sehr empfehlenswert und beschreibt die Technik unabhängig von den Produkten von Wise. Das Buch ist in HTML und PDF Format verfügbar.
Windows
Installer Technology for System Administrator
Wer (sehr) detaillierte Informationen zum Installer sucht, sollte die Originaldokumentation, das sog. SDK von Microsoft lesen. Dieses steht auch online zur Verfügung:
Original-SDK-Dokumentation
zum Windows Installer
Um Schwierigkeiten bei der Installation von MSI-basierender Software vorzubeugen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie die aktuelle Version des Windows Installers einsetzen. Einen Überblick über die Versionsnummer des Windows Installers findet man hier:
Released
Versions of Windows Installer
Die Eingabe von "MSIEXEC" zeigt die aktuell installierte Version an.

Versionsnummer des installierten Windows Installers
Die aktuelle Version der MSI-Engine kann bei Bedarf unter folgender Adresse geladen werden:
Wer sich ernsthaft mit der Generierung von MSI-Dateien beschäftigen möchte, findet im Windows Installer SDK von Microsoft die notwendigen Informationen.
Auf folgender Webseite findet man eine übersichtliche Auflistung aller darin enthaltenen Tools. Insbesondere das Orca-Tool, ein Tabelleneditior für MSI-Dateien, sei hier explizit erwähnt.
Das SDK selbst kann unter folgender Adresse geladen werden:
Windows Installer SDK
Zum schnellen Generieren von MSI-Dateien sei dem Administrator das folgende Freeware-Tool empfohlen:
Mit diesem Tool kann man in wenigen Minuten gute MSI-Dateien erstellen. Die erstellten MSI-Dateien taugen auch für die Verteilung der Software via Gruppenrichtlinien. Auch die Erstellung von MST-Dateien wird unterstützt. Auch mit dem Support durch SDS-Software haben wir gute Erfahrungen. Bei Problemen wurde mehrfach in wenigen Tagen eine korrigierte Version erstellt.
Eine Übersicht über verschiedene MSI-Tools findet man unter "Authoring Tools" auf folgender Webseite:
Die marktführenden Tools Installshield und Wise werden im folgenden separat behandelt. Diese können sowohl zum Erzeugen neuer MSI-Dateien als auch zum Repackaging genutzt werden.
MST-Dateien dienen zur Anpassung von Installationen durch den Administrator. MST-Dateien werden daher meist nicht vom Softwarehersteller geliefert, sondern vom Administrator erzeugt. Manche Softwarehersteller liefert dem Administrator sehr effiziente Tools zum Erzeugen von MST-Dateien. Als Beispiel sie hier der Custom Installation Wizard für die MS-Office-Pakete genannt.
Office
2003 Ressource Kit (enthält den Custom Installation Wizard)
Wise bietet ein interessantes Freewaretool namens »InstallTailor« an. Dieses Tool kann für beliebige MSI-Dateien passende MST-Dateien generieren. Dabei läuft das MSI-Setup unter Kontrolle von InstallTailor. Aus den manuellen Bedienung des Installationsprogramms erzeugt InstallTailor dann eine MST-Datei. Die Praxiserfahrungen mit diesem Tool sind allerdings gemischt. Die Zuverlässigkeit der generierten MST-Dateien lässt etwas zu wünschen übrig. Im Test lieferte die MST-Installation Fehlermeldungen, die teilweise hardwareabhängig waren. Der kostenfreie Download ist nach Hinterlegung der Adressdaten möglich.
Man kann mit Hilfe der Gruppenrichtlinien von Windows MSI-basierte Software automatisiert verteilen. Hier einige Links zu diesem Thema:
HOW
TO use Group Policy to Remotely Install Software in Windows Server 2003
(KB816102)
Verwenden
von Gruppenrichtlinien für die Remoteinstallation von Software in Windows
2000 (KB 314934)
Probleme
bei der Softwareverteilung via Gruppenrichtlinie - Event ID:102 [T2210]
Tipps
zur Softwareverteilung per Gruppenrichtlinien
FAZIT: Mit einigen Tricks gelingt es doch, Software mit Bordmitteln abteilungsspezifisch zu verteilen und auch bei Bedarf abteilungsspezifisch zu entfernen.
Rapackaging ist die "Kunst", nicht automatisierbaren Setupprogrammen, in mehr oder weniger gute MSI-Dateien zu verwandeln. Prinzipiell ist es heute mit den gängigen Tools wie Installshield, Wise oder einfach mit dem kostenfreien Installer2Go für einen Softwareentwickler ein geringer Aufwand gute MSI-Dateien zu erzeugen. Es ist daher mehr als unverständlich, dass es immer noch Entwickler gibt, die keine brauchbaren MSI-Dateien abliefern. Viele Unternehmen haben wohl immer noch nicht kapiert, dass das Setup-Programm den ersten Eindruck des neuen Kunden wesentlich beeinflusst. Aus administrativer Sicht sind vor allem die Konfigurierbarkeit ("Customizing") und die vollautomatische Verteilung wichtig.
Für einen Administrator ist es ungleich schwieriger einen MSI-Datei für eine fremde Applikation zu erzeugen, da er in der Regel nicht über das Wissen verfügt, was das Setupprogramm eigentlich tun muss, damit die Applikation korrekt funktioniert. Aber genau das die "Kunst" des Repackaging. Man versucht zu "erahnen", welche wohl zu einer Applikation gehören könnten, was man in der Registry so alles eintragen muss, und vieles mehr.
Aufgrund dieser (unsinnigen) Ausgangssituation sind Repackaging-Projekte sehr von "Versuch und Irrtum", vor sinnlosen "Probieren" geprägt, als von ingenieursmäßigem Vorgehen.
Nichts desto Trotz gibt es Softwaresysteme, die sich auf bestmögliche Unterstützung des Administrator bei der Kunst des "Repackaging" spezialisiert haben. Der Rest dieser Seite beschäftigt sich mit diesem Thema.
Doch
eine Warnung vorab:
Repackaging bleibt, unabhängig vom eingesetzten Werkzeug, rechtlich und technisch kritisch. Im Falle von Programmfehler stellt sich immer die Frage, ob dies tatsächlich ein Programmfehler ist, oder ob der Fehler die Folge einer nicht korrekten Installation ist!
Als Einstieg in das Thema Repackaging, aber auch zur Vermeidung falscher Vorstellungen, seien folgende Dokument empfohlen:
Disadvantages
of Repackaging (KB264478)
Webseite
zum Thema Rapackaging (AppDeploy.com)
Buchtipp
Das E-Book von Wise "Windows Installer Technology for System Administrators" beschreibt in Kapitel 4, weitgehend herstellerunabhängig, den Prozess des Repackaging. Lassen Sie sich nicht von den ersten 3 oder 4 eher theoretische Seiten entmutigen; im weiteren Verlauf folgen sehr wichtige prinzipielle Aussagen zum Repackaging.
Best
Pactices of Buildung Packages
Buch
zu Installshield Developer
Wer sich mit Installshield beschäftigen möchte, dem sei auch das deutschsprachige Buch (nur als PDF-Datei) von Bob Baker empfohlen. Hier wird die Windows Installer Technologie sehr gut illustriert und dargestellt. Es ist an vielen Stellen wesentliche besser verständlich als die Originaldokumentation des SDK. Leider behandlet Bob Baker "nur" Installshield Developer. Die Probleme und Tools des Repackaging werden nicht dargestellt.
Das Buch kann im "Store" von Installshield online bestellt werden. Wenige Minuten nach der Bestellung wird ein Link zum Download einer individualisierten (enthält auf jeder Seite Ihren Namen) PDF-Datei zugestellt.
Das Wise Paketstudio ist ein sehr leistungsfähiges Tool, dass dem Installshield in nichts nachsteht.
Wise stellt auch Demoversionen und interessante Dokumentationen zur Verfügung.
Das Wise Paket Studio liefert die Original MS-SDK-Dokumentation gleich mit. Dies ist insbesondere beim Fehlersuchen sinnvoll. Die ICE-Fehlerreferenz im SDK liefert meist konkrete Hinweise auf die Ursachen.
Ähnlich wie beim Adobe Reader 6 bietet Adobe wieder keine MSI Datei an. Auch diesmal lässt sich die MSI-Datei aber leicht extrahieren. Gehen Sie wie folgt vor:
Zur automatischen Intallation muss der gesamte extrahierte Ordne im SDP bereitgestellt werden. Die Installation erfolgt dann entweder über Gruppenrichtlinien oder manuell durch direkten Aufruf des Microsoft Installers:
MSIEXEC /i "Adobe Reader 7.0.7 - Deutsch.msi" /qb ALLUSERS=1
Bei Bedarf kann die Installation durch Erzeugung einer MST angepasst werden. Diese kann mit dem Installshield Tuner erzeugt werden. Hier einige Links zu diesem Thema
Deployment
Infos zum InstallShield Tuner
Doku
(PDF) zum Installshield Tuner 7.0
MSI
für Adobe Reader Version 6 (Anleitung unter "Command Lines")
I
Informationen
zur Verteilung des .NET Frameworks
Forum
zum Thema Softwareverteilung (Dr. Deploy)
MSI
Cleanup Utility (KB 290301)
ApplicationDeploy.com
Windows
Unattended.de
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(C) DATA 5 Ingenieurbüro für Datentechnik GmbH |
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