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Software Update Service (SUS) |
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| Stand: 7. September 2004 |
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Der Nachfolger des SUS wird "Windows Update Service" heißen. Der Windows Update Service wird nicht nur Windows, sondern auch Office, SQL-Server und andere MS-Produkte updaten können. Wer an dem Beta-Test teilnehmen möchte, sollte sich folgende Seite anschauen:
Windows
Update Service - Open Evaluation Version
Software
Update Service (Homepage von MS)
Dt.
Video zum SUS
SUSServer.com
In der Technet-Datenbank findet man einen zweiteiligen Artikel in dt.
Sprache zur Installation und Konfiguration des SUS.
Technet-Software
Update Service
Download
des SUS inklusive SP1
Einen hervorragenden Artikel zum SUS-Server, der auch Details zu den "Verteilmodi 2,34" und auch Troubleshooting-Infos beinhaltet hat die ct in Ausgabe 21/2003 ab Seite 118 veröffentlicht.
Leider verfügt der SUS über einige Nachteile:
Alle genannten Punkte sollen in der angekündigten Version 2 von SUS beseitigt werden.
Ob und wann nun Updates tatsächlich (evtl. automatisch) installiert werden, wird über die Richtlinie "Configure Automatic Updates" definiert. Diese Richtlinie bietet drei Modi (2,3 und 4) an.
Über Modus 2 und 3 werden Updates immer nur nach Rückfrage beim Administrator installiert. Wenn sich nie ein Administrator anmeldet, wird auch nie ein Update installiert.
Nur der Modus 4 installiert ein Update auch ganz ohne Administrator. Modus 4 benötigt überhaupt keinen angemeldeten Benutzer für die Installation. Dieser Modus dürfte daher für die Arbeitsplätze die richtige Wahl sein. Bei Arbeitsplätzen kann es aber vorkommen, dass diese zum definierten Installationszeitpunkte gar nicht eingeschaltet sind. Daher sollte hier zusätzlich die Option "Reschedule Automatic Updates scheduled Installations" aktiviert werden. Dies bewirkt die Installation beim nächsten Systemstart nach dem verpassten Installationstermin.
Bei Servern dürfte eine vollautomatische Installation (ggf. mit vollautomatischen Reboot!) in der Regel eher unerwünscht sein. In diesem Falle ist der Modus 3 besser geeignet. Dieser lädt zwar die benötigten Updates, führt die Installation aber nur nach Rückfrage bei einem angemeldeten Administrator durch. Somit kann der Administrator den Zeitpunkt der Installation und des ggf. notwendigen Reboot selbst bestimmen. Natürlich erfordert dieses Verfahren ein regelmäßiges Anmelden an jedem Server.
Der SUS lädt (je nach Zeitplan) neue Updates automatisch. Leider verfügt der SUS aber nicht über eine Möglichkeit zum Versenden eines E-Mails, wenn tatsächlich neue Updates auf den Microsoft Servern gefunden wurden. Der Administrator ist also gezwungen, den SUS täglich auf neue Updates zu kontrollieren. Es geht aber auch einfacher. Microsoft bietet einen speziellen SUS-E-Mail-Service online an. Wenn Sie sich dort registrieren werden Sie per Mail informiert, wenn neue Updates vorliegen.
Registrierung
für SUS-E-Mail-Benachrichtigung
Wenn man via SUS kontrolliert Updates im Unternehmen verteilt, möchte man in der Regel vermeiden, dass Benutzer ggf. eigenständig Update über den Windows Update Service laden. Genau dieses Thema wird in einem Technet Artikel beschrieben: Hier der entsprechende Auszug:
-------Zitat Anfang------------
Sie möchten möglicherweise dafür sorgen. dass die Benutzer die Installation von SUS-Updates nicht stören können, nicht freigegebene Updates nicht von einem Windows Update Server herunterladen können. Sie können dies über Gruppenrichtlinieneinstellungen erreichen. Aktivieren Sie die Einstellung "Remove access to use all Windows Update Features" unter Benutzerkonfiguration /Administrative Vorlagen / Windows Komponenten / Windows Update. Bei allen Windows XP Computern. die von dieser Gruppenrichtlinie betroffen sind, ist der AU-Ordner in der Systemsteuerung dann deaktiviert. Die Möglichkeit der Benutzer auf die Option "Halten Sie Ihren Computer mit Windows Update auf dem neusten Stand" im Hilfe— und Supportcenter zuzugreifen wird durch diese Einstellung nicht beeinflusst. Sie hat auf Windows 2000 Computer ebenfalls keinen Einfluss. Um diese Möglichkeiten zu sperren aktivieren Sie die Richtlinie "Verknüpfungen und Zugriff auf Windows Update entfernen" unter Benutzerkonfiguration /Administrative Vorlagen / Windows Komponenten / Startmenü / Taskleiste.
---Zitat Ende ---------------------
Wenn SUS-Clients aus irgendwelchen Gründen nicht funktionieren lohnt sich ein Blick in die Protokolldatei des Updateclients. Diese findet man unter
Wichtig ist zu wissen, dass Fehler Nummer 0x80190194 immer auftaucht!
Dies liegt daran, dass ein SUS-Server keine Treiberupdates anbietet.
Details hierzu liefert folgender MS-Artikel:
Error
0x80190194 Is Logged in the Windows Update.log File When the Client
Queries "/autoupdatedrivers/getmanifest.asp" (KB 326596)
Um die (erste) Synchonisierung eines neu installierten PCs zu
beschleunigen bietet die ct ein kleines Tool an:
AuForceUpdate
Die genaue Funktion des Tools wird in dem bereits erwähnten ct-Artikel beschrieben. Dieser Artikel beschreibt auch, wie man eine genaue Problemanalyse durchführen kann. Dabei wird der Server, der Client und auch der BITS-Dienst behandelt (dieser ist für den Datentransfer verantwortlich).
Ein kritischer Administrator wird dem SUS-Server (und den SUS-Clients) nicht einfach vertrauen. Wurden auch wirklich alle Updates auf allen Clients installiert? Eine Netzwerkweite Kontrolle kann man sehr bequem über den Baseline Security Analyzer vornehmen. Dieser ist in der Lage, einen einzelnen Rechner, einen bestimmten IP-Bereich oder auch alle Rechner einer ganzen Domäne zu überprüfen.
Dabei greift der MBSA auf die Datenbank des SUS-Servers und kontrolliert anschließend, ob die entsprechenden Updates installiert wurden.

Abb. 1: Kooperation zwischen SUS und BSA
Beim Einsatz des MBSA sollte man darauf achten, dass mindestens die Version 1.21 benutzt wird. Diese Version wurde zusammen mit dem Windows XP-SP2 veröffentlicht. Die Vorgängerversion hatte diverse Probleme. Weitere Hinweise zum Thema MBSA finden Sie hier:
Microsoft
Baseline Security Analyzer
Automatisches
Erzeugen von Berichten via MBSA (Batch) [ T2188 ]
Die ct hat in Heft 26/2003 (S.106ff) einen interessanten Artikel zum Thema Offline-Update verfasst. Hier wird beschrieben, wie man sich selbst eine Update-CD zusammenstellt, die alle Hotfixe enthält. Darüber hinaus wird beschrieben wie man ein System via Microsoft Baseline Security Analyzer überprüft.
Next
Wish Software Update Service Utility (einmaliges Update eines
Rechners von einem SUS)
SUS
Client erkennt genehmigte Updates nicht (KB 323184)
Erzwingen
eines Erkennungszyklus des SUS-Client (KB 326693)
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