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| 5. März 2005 |
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Distibuted
File System (DFS): Best Practices and Troubleshooting Guide
In Bezug auf den DFS-Dienst ist es jetzt (endlich) möglich auf einem Server mehrere DFS-Roots anzulegen. Weitere Neuheiten sind in den folgenden Dokumenten aufgelistet.
Neues
bei Datei- und Druckdiensten
Datei-Dienste
- Technische Übersicht
Technische
Referenz Windows 2000 Server: Band TCP/IP Netzwerke: Kapitel 5 und 6
US-Original:
Online Chapter 6 - Windows 2000 DNS
Mit Hilfe des File Replication Service kann man Daten auf mehrere Fileserver verteilen. Windows 2000 / 2003 nutzt diesen Dienst automatisch um das SYSVol-Verzeichnis auf alle Domänencontroller zu replizieren. Unabhängig davon lassen sich aber per FRS beliebige Daten auf mehreren Fileserver konsistent speichern. Wissen sollte man dabei allerdings folgendes:
FRS nutzt ein »Last Change wins« Strategie zur Lösung von Replikationskonflikten. Dies bedeutet, dass sich im Zweifelfalle die zeitlich jüngeren Daten durchsetzen. Die älteren Daten werden einfach überschrieben! Es kann bei Nutzung des FRS-Service also durchaus zu ernsthaften Datenverlusten kommen. Es ist Aufgabe des Administrators genau darüber nachzudenken, an welchen Stellen der Einsatz des FRS sinnvoll und vertretbar ist. Hier stichwortartig einige Eigenschaften des FRS:
Konfiguration via Windows Server 2003 - DFS-Snap-In
Vor Nutzung des FRS sollte man sich ausführlich mit diesem Dienst
beschäftigen. Es sind Service Packs und Hotfixe sowohl unter Windows
2000, als auch unter Windows Server 2003 notwendig. Eine sehr gute
Lektüre zum Einlesen in die Thematik findet man online auf der
Technet-Seite:
What
is FRS
Weitere Links liefert die DFS / FRS-Homepage von Microsoft
Distributed
File System and File Replication Services
Wichtige Tools und weitere Dokumentationen findet man hier:
UltraSound
- FRS- Monitoring und Troubleshooting Tool
Sonar
- FRS-Sratusviewer
FRSDiag
Bestandteil des Tools UltraSound ist auch eine Dokumentation, die die »Best Practices« enthält. Diese ist sehr lesenswert. Es gibt auf der MS-Webseite auch eine akustische Demo / Präsentation zum Thema FRS:
Interaktive
Präsentation zu FRS (in englisch)
Standardmäßig wird die FRS-Datenbank und auch der so genannte Staging-Ordner auf dem Laufwerk C: gespeichert. Außerdem ist der Staging-Ordner standardmäßig auf eine maximale Größe von 660 MB begrenzt. Bei der Replikation großer Datenmengen kann dies zu Problemen führen. Wie man den Staging-Ordner korrekt umkonfiguriert wird in der Dokumentation zu UltraSound oder auch in der Sonar-Doku erläutert. Hierzu sind einige Berechnungen bzw. Schätzungen und anschließende Registry-Manipulationen notwendig. Zu diesem Problemkreis hier noch einige weitere Links:
Verlagern
des Staging-Folders auf ein anders Laufwerk (KB 291823)
Configuring
Correct Staging Area Space for Replica Sets (KB 329491)
Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass manche AntiVirus und
Backup-Programme nicht korrekt mit FRS zusammenarbeiten. So kann es
passieren, dass Antivirus-Programme eine unnötige Replikation auslösen.
Nicht FRS-kompatible Backup-Programme sichern unter Umständen Dateien,
die vom FRS noch nicht vollständig repliziert wurden. Links zu diesen
Problemen:
Antivirus,
backup, and disk optimization programs that are compatible with the File
Replication Service (KB 815263)
FRS-Datenbank
Der FRS speichert wichtige Informationen in der FRS-Datenbank. Es kann in der Praxis vorkommen, dass diese Datenbank korrupt ist. Dies äußert sich in diversen Fehlern in der Ereignisanzeige. Hier einige Links zur FRS-Datenbank:
Verlagern
der FRS-Datenbank auf ein anders Laufwerk (KB 221093)
Weitere Links zu FRS:
Beschreibung
der FRS-Einträge in der Registry (KB 221111)
Mit NTFRSUtl kann man den Inhalt der Datenbank (Parameter »Outlog«) in eine Textdatei exportieren. Hier die komplette Syntax von NTFRSUtl:
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(C) DATA 5 Ingenieurbüro für Datentechnik GmbH |
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